Umziehen fürs Studium
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Umziehen fürs Studium? Teil 1

Der Entschluss ist gefallen. Nach dem Abitur willst du ein Studium anfangen und musst dafür wahrscheinlich umziehen. Wahrscheinlich hast du bereits ein paar Unis in der engeren Auswahl und musst dich nun endgültig entscheiden.
Heute will ich dir die Vor- und Nachteile vom Umziehen fürs Studium erklären. Und ja, es ist nicht immer alles so einfach, wie man sich das vorstellt.
Wenn das nun dein erster Umzug in deine erste eigene Wohnung ist, habe ich hier ein paar Tipps, die du beachten solltest.

Umziehen fürs Studium. Was ich alles tun muss, wenn ich ausziehe:

  • Wichtigster Punkt überhaupt: BUDGET PRÜFEN!!! Denn „ohne Moos nix los!“
  • Ganz klar: eine Wohnung finden
  • Entscheiden ob es eine eigene Wohnung, ein Zimmer im Wohnheim oder eine WG werden soll
  • Standorte checken: Wo ist es günstig? Wo habe ich gute Anbindungen? Wo ist ein Einkaufsladen in der Nähe?
  • Mir über Strom- bzw. Gas- und Internetanbieter Gedanken machen
  • Überlegen, ob du zusätzliche Versicherungen brauchst

Da ich das hier wahrscheinlich eher nicht alles in einem Beitrag abhandeln kann, ohne dass ich dich zu Tode langweile, gibt es jetzt immer freitags eine kleine Mini-Serie die alle wichtigen Informationen zusammenfasst.

Heute geht es also um folgendes:

DEIN BUDGET

Und glaub mir, es ist der wichtigste Punkt auf dieser ersten kleinen Liste. Die Liste mag zwar sehr kurz aussehen, aber täusch dich nicht. „Das ist ja überschaubar, das schaffe ich locker“ denkst du jetzt vielleicht. Obacht!

Ok zum Thema Budget zurück. Bevor du für dein Studium ausziehst, egal ob innerhalb in der Stadt in der du schon wohnst oder in eine neue Stadt, CHECK DEIN BUDGET!

Überleg dir, woher das Geld jeden Monat kommt. Geld wächst bekanntlich nicht auf Bäumen, daher solltest du deine Einnahmequellen bedenken.

Mögliche Einnahmequellen sind:

  • Bafög
  • Gehalt, wenn du Teilzeit oder auf 450 Euro Basis arbeiten gehst
  • Spenden von deinen Eltern
  • Komplette Finanzierung von deinen Eltern (können sich die wenigsten leisten)

Bevor du ausziehst, musst du wissen, wie viel Geld du jeden Monat insgesamt zur Verfügung haben wirst. Von diesem Geld wird nicht nur die Miete für dein neues „zu Hause“ bezahlt, davon bezahlst du ab jetzt auch dein Essen, deine Kleidung, die Sachen für die Uni etc. selbst. Dazu kommen außerdem Kosten für Strom, Heizung und Internet in deiner Wohnung.

Wenn dir bis jetzt keine dieser Quellen zur Verfügung stehen, kannst du nicht ausziehen. Das weißt du wahrscheinlich selbst. Bevor du etwa einen Mietvertrag zum Umziehen unterschriebst, stell sicher dass jeden Monat Geld auf dein Konto flattert.

Aber wie viel Geld braucht man eigentlich?

Ich rede hier von monatlich anfallenden Kosten. Das für die Wohnung oder das Zimmer natürlich auch Möbel und andere Einrichtungsgegenstände gekauft werden müssen und das das Ganze auch zu der Wohnung hin transportiert werden muss, lasse ich jetzt mal außen vor.

Nunja, das ist eine nicht ganz so einfach zu beantwortende Frage.

Die Kaltmiete für eine Wohnung variiert je nach Standort. So sind Wohnungen im Stadtzentrum allgemein teurer als Wohnungen weiter entfernt vom Zentrum. Am besten schaust du dir einen Mietpreisspiegel an. Der zeigt dir, wie viel Miete du an welchem Standort pro Quadratmeter bezahlst. Hier habe ich den Link, der dir da weiterhelfen kann.

Nehmen wir an eine 40 m2 große Wohnung nicht ganz im Zentrum aber immer noch mit guter Lage kostet kalt ca.  364 Euro (Durchschnittsmiete 40m2, 2017). Dieses Geld musst du jeden Monat bezahlen. Außerdem wollen viele Vermieter zur Absicherung eine Kaution beim Einzug von bis zu 3 Kaltmieten haben. Dazu kommen dann ca. 70 Euro für Heizung und Strom. Sind dann 430 Euro.  Dazu musst du auch noch Nahrungsmittel und Hygieneartikel kaufen. Pro Person reichen für Nahrungsmittel im Monat ca. 200 Euro. Wenn du auf Angebotspreise achtest, kannst du hier wieder sparen.

Außerdem: In Deutschland gibt es zwar keine Studiengebühren mehr, an den meisten Unis muss man jedes Semester aber einen Semesterbeitrag bezahlen der ca. um die 250-300 Euro beträgt. Den muss man auch alle 6 Monate mit einkalkulieren.

Alles andere ist dann optional. Zum Beispiel:

  • Handyvertrag: der Muss auch jeden Monat bezahlt werden
  • Internet
  • Streaming Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime
  • etc.

Ich denke du verstehst, was ich meine. Das sind jedenfalls alles laufende Kosten, die jeden Monat gedeckt werden müssen und auch Kleinvieh macht Mist, sodass es schnell teuer werden kann. Überleg dir also, was du wirklich brauchst.

Fazit:

Am Ende solltest du nur von zu Hause ausziehen, wenn du dir ganz sicher bist, dass du die Kosten tragen kannst!

Hast du noch Fragen oder eine weitere Sache die ich auf meiner Budget-Liste vielleicht vergessen habe? Schreib es mir in die Kommentare!

 

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