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Andere Studenten Teil 4

Thorsten, 23, sitzt immer vorne und hat immer Fragen

Heute lernen wir meinen Kommilitonen Thorsten kennen. Thorsten kommt euch vielleicht besonders bekannt vor, wenn ihr ein Fach der Geisteswissenschaften studiert, denn dort fühlt er sich am wohlsten.

Und so sieht Thorsten aus:

  • Groß und schlank
  • Trägt eher unauffällige Kleidung
  • Thorsten ist blond oder rothaarig, je nach Kurs in dem man sich befindet
  • Hier handelt es sich nicht um das weit verbreitete Klischee, das rothaarige keine Seele haben. Ich konnte aber tatsächlich beobachten, dass solche Studenten wirklich in den meisten Fällen blond oder rothaarig sind. Ich finde, das ist ein interessantes Phänomen.
  • Thorsten sitzt aber meistens in vorderen Bereich des Hörsaals oder des Seminarraums, wenn er nicht sogar in der ersten Reihe sitzt.

Bemerkbar macht sich Thorsten dann aber durch eine bestimmte Handlung. Thorsten arbeitet nicht nur in Seminaren sondern auch in Vorlesungen aktiv mit. Sehr aktiv. So aktiv, dass es nervig wird.Normalerweise stellt man in einer Veranstaltung eine Frage, wenn man den Kontext so weit verstanden hat, dass man eine Frage stellen kann. Es scheint Thorstens Lebensaufgabe zu sein, Fragen zu stellen. Ich stelle es mir sehr anstrengend vor, mit ihm beim Mittagessen zu sitzen…

Die viele Fragen, die Thorsten stellt, sind das eine. Das andere ist allerdings, dass er aus Fragen gerne Diskussionen macht, die niemanden außer ihn interessieren. Der Rest des Kurses sitzt dann da und langweilt sich, während Thorsten den Dozenten belästigt.

In einem ganz besonderen Fall saß ich in einem Seminar, in dem es zwei Thorstens gab. Einer davon war weiblich und die beiden sind im Lauf des Semesters ein Paar geworden. Kennengelernt haben sie sich in dem Seminar, in dem ich auch saß. Am Ende waren die beiden unzertrennlich und ich weiß nicht mehr, wer nerviger, als der andere. Beide sind immer freundlich, wenn man sie trifft, schießen aber etwas über das Ziel heraus.

Nervig kann auch praktisch sein

Einen Studenten wie diesen in seinem Kurs sitzen zu haben, kann aber auch bedeutende Vorteile mit sich bringen. Er ist nicht nur nervig, er kann auch eine große Unterstützung darstellen.

Meistens ist er gut mit dem Stoff vertraut und liest regelmäßig die vorgeschriebene Lektüre. Er ist in dem Kurs, weil er sich wirklich dafür interessiert und nicht nur weil er muss.

Für Gruppen- oder Partnerarbeiten ist das sehr gut. Normalerweise sind Gruppenarbeiten eher etwas, dass Studenten nicht unbedingt gerne machen aber Thorsten kann helfen. Er ist nämlich keiner von denen, die die anderen Kommilitonen die Arbeit machen lassen. Er will die Arbeit machen und er macht sie auch gut.

Es ist außerdem eine gute Idee Thorsten um Hilfe zu bitten. Er kann einen mit Mitschriften und Infos auf dem höchsten Niveau versorgen und einem so weiterhelfen.

Fazit:

So nervig Thorsten und im schlimmsten Fall seine Freundin auch sein können, wir brauchen sie. Ob sie uns nur mit ihrer Art den Dozenten zu nerven belustigen oder ob sie uns beim Lernen helfen. Sie sind wichtig und ich bin dankbar, dass sie da sind!

 

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