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Weihnachtstips für Studenten

Das Fest der Liebe naht! Bald ist Weihnachten! Die Zeit, die wir im Kreis unserer Familien verbringen, umringt von Geschenken und viel zu fettigem Essen, sich streitenden Verwandten und in überfüllten Zügen.

Nicht verwunderlich ist es daher, dass die Weihnachtszeit nicht für jeden die schönste Zeit im Jahr ist. Heute möchte ich die folgenden Probleme beleuchten und ein paar hilfreiche Tips geben:

  • Der öffentliche Nahverkehr
  • Der Nebenjob
  • Geschenke kaufen

Der öffentliche Nahverkehr:

Fangen wir direkt einmal mit einem der größten Probleme an. Nicht nur viele Studenten sondern auch viele andere Menschen reisen in der Weihnachtszeit. Während Studenten und jüngere Menschen häufig nach Hause zu ihren Familien reisen, fahren viele andere Menschen auch über die Feiertage in einen kurzen Urlaub, bevor es noch vor dem neuen Jahr wieder zur Arbeit geht.

Das resultiert darin, dass wahnsinnig viele Menschen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, also mit dem Bus oder mit der Bahn, unterwegs sind. An den wichtigsten Knotenpunkten kommen sie dann alle zusammen. Ich selber fahre seit meinem Auszug jedes Jahr zu meiner Familie. Früher musste ich dabei jedes mal am Kölner Hauptbahnhof umsteigen. Einmal kurz vor Weihnachten und einmal kurz danach.

Man mag gar nicht glauben, wie viele Menschen unterwegs sind. Das Problem, dass aus diesen reisenden Menschenmassen entsteht ist aber, dass die Züge dafür nicht groß genug sind. Es gibt nicht genügend Sitzplätze und die stehenden Passagiere sind in den Gängen dicht aneinander gedrängt. Im Hintergrund schreit am besten noch ein Baby, dass genauso wenig Lust auf die Zugreise hat, wie alle anderen auch. So stelle ich mir Weihnachten jedenfalls nicht vor.

Was tun um das zu vermeiden?

Man kann es sich leicht machen und einfach da bleiben, wo man ist. Dann sieht man seine Familie aber nicht. Viele, mich eingeschlossen, wollen aber unbedingt zu ihren Familien.
Man kann aber auch an Tagen und Uhrzeiten reisen, an denen andere das eher nicht tun, sodass es dann hoffentlich weniger voll ist.
Den 23. Und 24. Dezember sollte man am besten ganz meiden. Die meisten Studenten haben Vorlesungen bis ein oder zwei Tage vor Weihnachten. Viele Arbeitnehmer nehmen sich ebenfalls erst kurz vor Weihnachten Urlaub.
Wenn es geht, sollte man so früh vor den eigentlichen Feiertagen reisen, wie es geht.

Dann kann man, wie bereits erwähnt, auch zu Uhrzeiten reisen, an denen wenige Menschen reisen. Ich zum Beispiel mache mich immer so früh wie möglich auf den Weg. Ich nehme dann den ersten Zug der in meine Richtung fährt und da ich nicht besonders weit reisen muss, bin ich angekommen, bevor die meisten Leute los fahren.

Selber bin ich eigentlich auch kein Frühaufsteher und für die notorischen Langschläfer unter uns habe ich auch eine Alternative. Ihr könnt einfach so spät wie möglich fahren. Spät abends ist in Zügen meistens auch eher weniger los.
Dabei sollte man darauf achten, dass man nicht den letztmöglichen Zug nehmen sollte. Wenn es doch einmal zu einer Verspätung kommt, hat man sonst keine Ausweichmöglichkeiten mehr.

Der Nebenjob:

Hier gibt es auch ein gewisses Problem. Viele Studenten haben neben ihrem Studium einen Nebenjob, um sich über Wasser zu halten oder auch nur, um ein wenig Geld an die Seite legen zu können.

Ich habe auch einen Nebenjob und arbeite neben meinem Studium im Einzelhandel, wie viele andere Studenten auch. Der Einzelhandel ist aber nicht nur Samstags geöffnet, er macht an Weihnachten auch noch einen großen Teil seines Umsatzes. Zwischen den Jahren Urlaub zu bekommen ist sehr unwahrscheinlich. Man hat oft Geschichten über Urlaubssperren gehört… Bei mir auf der Arbeit durfte sich jeder aussuchen, ob er an Weihnachten oder Silvester frei haben will. Ich habe natürlich Weihnachten gewählt. Es kann aber nun sein, dass ich am 27. Dezember arbeiten muss. Damit könnte mein weihnachtlicher Urlaub sehr kurz ausfallen.

Da ich als 450 Euro Aushilfe angestellt bin, habe ich aber eine Idee, wie ich es vermeiden kann, nach Weihnachten arbeiten zu müssen. Um mein Gehalt voll zu bekommen, also die 450 Euro, muss ich ungefähr 50 Stunden im Monat arbeiten.

Mein Plan ist es, meine Stunden noch vor den Feiertagen voll zu bekommen, damit ich für nach dem fest gar nicht mehr eingetragen werden kann. Das ist bei mir natürlich nur möglich, weil es in unserem Laden leider nur Wochenarbeitspläne gibt und keine Monatsarbeitspläne…

Dafür will ich so viele Schichten von anderen zu übernehmen, wie es irgendwie geht. Wahrscheinlich werden meine Vorgesetzten dieses Vorhaben mitbekommen und sie werden bestimmt versuchen, es zu unterbinden. Allerdings kam der Hinweis für diese Vorgehensweise von einer meiner Vorgesetzten selbst…
Ihr könnt es ja auch einmal versuchen und mir in die Kommentare schreiben, ob es geklappt hat!

Geschenke kaufen

Beim Geschenke kaufen ist das auch so eine Sache. Weihnachten ist vor allem für mich das Fest, an dem man den Menschen zeigen kann, wie viel sie einem bedeuten. Dabei muss man das natürlich nicht zwangsläufig mit dem Kauf von wahnsinnig teuren Dingen tun. Einfach an sie zu denken und eine Kleinigkeit zu besorgen reicht meiner Meinung nach schon völlig aus. Vor allem in einem Zeitalter, in dem jeder alles hat und sich selbst alles kauft, was er braucht.

Auch als Studentin möchte ich nicht darauf verzichten, meinen Lieben etwas zu schenken und ich nehme an, dass es den anderen Studenten auch nicht anders geht. Wäre da nicht die Sache mit dem Geld. Es ist ein Vorurteil, aber es stimmt eben leider auch: Studenten haben nicht viel Geld. Vor allem, wenn sie aus Zeitmangel neben ihrem Studium nicht arbeiten können. Was schenkt mal also, wenn man ein sehr eingeschränktes Budget hat?

Allgemein ist es sinnvoll, vor Weihnachten aber am besten schon im November auf besondere Angebote zu achten. Dabei meine ich besonders Aktionen wie Cyber Monday und Black Friday, denn da kann man wirklich Geld sparen. Viele von euch kennen das aber bestimmt schon und haben es auch genutzt.

Ich habe hier einmal eine Liste mit erschwinglichen Geschenkideen:

  • Bild oder gerahmtes Poster mit Motiv passend zur Person die beschenkt wird. Besonders cool finde ich im Moment Poster mit Karten von Städten, z.B. bekommt mein Vater dieses Jahr ein Poster mit einer Karte von seiner Geburtsstadt geschenkt.
  • Eine besondere Kaffeesorte aus der kleinen Rösterei in der Altstadt. Jeder kennt diese kleinen Lädchen, die ihre Kaffeebohnen noch selber rösten und in denen es immer so gut duftet. Für einen echten Kaffeeliebhaber ist das eine super Idee.
  • Anderen Studenten schenke ich gerne Schreibwaren. Hört sich vielleicht doof an, ist aber eigentlich praktisch, weil man das Zeug ja fürs Studium braucht. Ich verschenke dann gerne einen personalisieren Kugelschreiber oder besonders schöne Klebeetiketten, die sich der/diejenige bestimmt nicht selber kaufen würde.
  • Gutschein für eine Weinprobe. Man kann die Termine häufig auch im voraus buchen und sich einen günstigen Termin aussuchen. Diese Idee kam bei meinen Eltern vor ein paar Jahren gut an und sie haben sich sehr gefreut. Man kann sich so etwas auch immer gut unter Geschwistern aufteilen, dann ist es für einen alleine nicht ganz so teuer.
  • Selber Gebasteltes. Für jemanden, der besonders gut im Hand-lettering oder Basteln ist, ist es so sehr leicht, an ein schönes Geschenk zu kommen. Ich habe an einem Jahr Weihnachten für jedes Familienmitglied einen Schal gehäkelt. Alle waren anders und haben zur Person gepasst, alle haben sich gefreut.
  • Ein Foto oder Bild mit gemeinsamen Erinnerungen drucken lassen und in einem schönen Rahmen verschenken gefällt mir zusätzlich immer gut.
  • Gebrauchsgegenstände wie Trinkflaschen aus BPA- freiem Material oder einen besonderen Regenschirm kann man auch gut verschenken und sie haben dann sogar einen Nutzen.

Wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, fallen einem viele Dinge ein, die Menschen täglich verwenden und die sie deshalb gut gebrauchen können. Ich verschenke ja immer gerne Dinge, die die Empfänger dann auch benutzen können und die nicht nur in irgendeiner Ecke verstauben.

Das einzige, was ich zu Geschenken jetzt noch sagen kann, ist, dass man, wenn man diese Online kauft, am besten so früh wie möglich bestellen sollte. Aber das sollte sowieso jedem klar sein. In der Weihnachtszeit arbeiten die Paketdienste auf Hochtouren, weil jeder seinen Kram bestellt oder verschickt. Meine Empfehlung daher: Bestellt am besten schon bevor der Dezember überhaupt angefangen hat, Black Friday ist eh im November und dann kann man das auch direkt verbinden!

Fazit:

Weihnachten ist für Studenten genauso wie für viele andere Menschen wahrscheinlich nicht die einfachste und stressfreiste Zeit im Jahr. Wenn man allerdings ein bisschen logisch über das nachdenkt, was man tut, dann kann man viel Ärger vermeiden.

Entspannt euch und plant eure Reisen und Geschenkbestellungen im voraus, dann kann nicht mehr viel schief gehen!

 

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