Allgemein,  Für Anfänger,  Für Fortgeschrittene,  Kennt ihr das?,  Life Hacks

Laptop, Tablet oder Collegeblock?

Zuerst einmal die offene Frage an alle Leser:

Was benutzt ihr eigentlich, um in der Uni während den Veranstaltungen mitzuschreiben? Seid ihr eher der klassische Typ, der Collegeblock und Stift verwendet, benutz ihr ganz fancy das neueste Tablet inklusive Pen um eine digitale Mitschrift anzufertigen oder schleppt ihr dauernd einen Laptop mit euch herum, mit dem ihr alles macht und auf dem alles gespeichert immer parat ist?

Zu diesem Beitrag hat mich der Umstand motiviert, dass ich alle dieser Varianten ausprobiert habe. Zu Beginn meines Studiums habe ich mit der Hand mitgeschrieben. Das hat eigentlich gut funktioniert, aber ich war zu langsam. Da ich perfektionistisch bin und meine Handschrift dauernd verbessere, konnte ich es kaum ertragen während einer Vorlesung so schnell wie möglich so viele Informationen wie möglich auf mein Blatt zu kritzeln.

Aus dem Grund habe ich dann angefangen, mein kleines Tablet mit einer Tastatur dazu mit in die Uni zu nehmen. Das hat sich für mich über mehrere Semester bewährt, ich hatte sogar meine ganzen Daten mittels einer App zu meiner Cloud immer dabei.

Schließlich habe ich mir dann aber doch einen neuen Laptop zugelegt, den ich jetzt immer überall mit hin nehme. Die Maus, und sei es nur eine Laptopmaus, hat mit ab Tablet wirklich gefehlt.

Aber was haben die einzelnen Methoden sonst noch für Vor- oder Nachteile? Im Folgenden habe ich ein paar wichtige Einzelheiten zusammengefasst.

Collegeblock:

Pro Contra
– Dinge, die man mit der Hand aufgeschrieben hat, kann man sich dank des motorischen Gedächtnis besser merken – Papier kann schwer werden, wenn man viele Notizen macht
– man kann sehr einfach immer an jeder Stelle etwas hinzufügen – manchmal geraten Notizen durcheinander weil man sie nicht direkt richtig abheftet und so kann man wichtige Infos leicht verlieren
– wenn man handschriftliche Notizen noch einmal ins Reine schreibt, hat man den Inhalt gleich wiederholt – es ist schwer, viele Daten mit sich zu tragen, einfach weil sie so schwer sind
– Farbliche Markierungen können leicht angebracht werden und man kann mit Haftnotizzetteln sein eigenes System entwickeln – mit der Had schreiben viele Menschen viel langsamer mit, als mit einer Tastatur. Vielleicht bekommt man deswegen weniger Informationen aufs Papier als mit einer Tastatur

 

Tablet:

Pro Contra
– leicht, wenig zu tragen – man darf nicht vergessen, das Gerät aufzuladen. Ohne Strom keine Mitschrift
– man kann, ähnlich wie bei einem Laptop seine gesamten Daten immer verfügbar dabei haben – Anschaffungskosten einmalig teurer als Collegeblöcke
– nicht ausgedruckte oder auf Papier geschriebene Notizen schonen die Umwelt – weniger flexibel mit der Bearbeitung der Notizen, Zeichnungen nur mit Smart-Pen möglich
– höhere Schreibgeschwindigkeit – ohne Sicherung der Daten können diese verloren gehen, wenn das Gerät kaputt geht

 

Laptop:

Pro Contra
– Flexibilität gegenüber dem Tablet, dass keine Maus besitzt – viele Laptops wiegen mehr als 2 kg und sind daher eigentlich zu schwer um sie ständig dabei zu haben
– Schonung der Umwelt durch papierlose Notizen – Anschaffungskosten ähnlich wie bei Tablets
– mehr Funktionen als das Tablet – Mitschriften können sich nicht so leicht gemerkt werden, weil das motorische Gedächtnis beim Tippen weniger involviert ist
– kann auch für andere Aktivitäten verwendet werden – Technisches Versagen verhindert weiteres Mitschreiben oder vernichtet sogar bestehendes Material

Wie man hier gut sehen kann, haben alle dieser drei Varianten ihre Vor- und Nachteile. Wie ich bereits erzählt habe, verwende ich im Moment zumeist meinen Laptop und fahre damit ziemlich gut. Wenn für euch aber zum Beispiel der Collegeblock am besten funktioniert, dann ist das auch gut.

Fazit:

Das wichtige ist, dass man die Methode findet, die zu einem passt. Es bringt nichts, wenn man sich zwingt, mit dem Laptop mitzuschreiben. Wenn man sich damit nicht wohl fühlt, weil das einfach nicht seiner Arbeitsweise entspricht, lässt man es besser. Hier sollte man sich auf keinen Fall von dem, was andere machen, beeinflussen lassen. Nur weil viele Leute mittlerweile mit Geräten von der Firma mit dem angebissenen Obst in der Uni sitzen, musst du das nicht auch.

 

P.S. Du willst auf dem Laufenden bleiben und immer direkt erfahren, wenn es neue Inhalte auf Studiphie.de gibt? Dann abonniere noch schnell den Newsletter auf der rechten Seite oder folge @Studiphie auf Instagram!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.