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Es nervt! Gruppenarbeiten

Leute die mich kennen werden wohl verstehen was ich meine. Ich bin ziemlich begeistert von meinem Studium, ich liebe es. Es war bis jetzt wahrscheinlich eine der besten Ideen die ich jemals hatte. Inwieweit das hier rüber kommt, kann ich schlecht selber beurteilen. Falls es vorher nicht aufgefallen ist: Ich liebe mein Studium!

Aber natürlich ist nicht immer alles super, das ist ganz normal. Auf jeden Fall würde ich sagen, dass die guten Momente überwiegen aber es gibt auch die anderen.
Die Momente in denen ich am liebsten mit etwas werfen würde. Und das ist schon krass für meine Verhältnisse, denn ich bin eigentlich gar nicht aggressiv.

Um aber auch mal zu zeigen, dass nicht immer alles super sein muss, gibt es jetzt diese Mini-Serie. Wahrscheinlich ist das zwar nicht mehr der richtige Name dafür weil die letzte schon ziemlich lang war, aber was solls. In dieser Serie gehts es ums meckern. Jeden Freitag gibt es jetzt ein Detail meines Studiums das mir nicht besonders gefällt.

Heute fange ich direkt mal mit etwas an, dass viele wahrscheinlich nachvollziehen können:

Gruppenarbeiten

Eigentlich muss ich wahrscheinlich gar nicht mehr sagen. Der Blogbeitrag wäre dann hiermit und wir können alle in unser Wochenende starten.
Aber das wäre ja langweilig, ich schreibe doch lieber was auf….

Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht aber ich habe Gruppenarbeiten schon in der Schule gehasst. Ich habe allgemein den größten Teil meiner Schulzeit gehasst aber die Gruppenarbeiten gehören definitiv zu den schlimmsten meiner Erinnerungen. Und dafür gibt es mehrere Gründe:

  • TEAM = Toll Ein Anderer Machts (mehr muss ich eigentlich nicht sagen oder?)
  • Niemand ist vorbereitet
  • Man kann sich auf niemanden verlassen
  • Die Hälfte der Leute unterhält sich nur
  • Mit Leuten arbeiten die man nicht mag
  • Plakate malen…
  • Man kennt nur das eigene Thema

Man könnte die Liste wahrscheinlich unendlich vorsetzen aber das mache ich jetzt mal nicht.

Gruppenarbeit vs. Frontalunterricht

Das schlimme ist, dass unheimlich viele Leute Gruppenarbeit nicht mögen. In der Schule und in der Uni wird diese Methode allerdings dazu eingesetzt, dem Unterricht ein wenig Abwechslung zu geben. Man will sich damit weg bewegen vom Frontalunterricht.
Das kann ich nachvollziehen und es ist grundsätzlich eine gute Idee. Mir kann aber niemand weiß machen, dass die Lehrer und Dozenten nicht auch langsam mitbekommen haben, dass die Schüler und Studenten in den meisten Fällen keine Lust dazu haben. Warum machen sie es dann trotzdem?
Und warum machen sie es so verdammt oft? Ich glaube ich habe noch nicht in einem Seminar gesessen, in dem nicht wenigstens einmal Gruppenarbeit gemacht wurde. Das ist auch einer der Gründe, warum ich lieber in Vorlesungen mit vielen Teilnehmern sitze. Da geht das nicht.

Es kommt mir generell so vor, als wäre so richtig echter Frontalunterricht selten geworden. Das liegt auch daran, dass Methoden viel verfügbarer geworden sind sodass der Unterricht anders gestaltet wird. Aber ich muss zugeben, dass ich Frontalunterricht wirklich gerne mag. Wahrscheinlich sagen das nicht alle und das ist auch in Ordnung. Es gefällt mir einfach, in aller Ruhe zuzuhören und mitschreiben zu können, ohne das ich schon vorher keine Lust auf die Gruppenarbeit habe.
Denn wenn ich weiß, dass Gruppenarbeit ansteht, habe ich viel weniger Motivation zum Seminar zu gehen.

Unzuverlässigkeit

Was aber auch aufzufallen scheint, ist, dass die Leute immer unzuverlässiger werden. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt es daran, dass jeder aufgrund der Mediennutzung, die heute praktiziert wird, einfach viel beschäftigter ist. Es kommt jetzt so oft vor, dass Studenten unvorbereitet im Seminar sitzen und auch nichts für Gruppenarbeiten tun. Wenn man sich dann darauf verlassen muss, dass jemand einen Laptop oder USB-Stick mit einer Präsentation oder so mitbringen muss, mache ich mir schon manchmal Sorgen. Denkt derjenige daran oder nicht? Meistens habe ich dann selber auch einen USB-Stick dabei, nur um sicher zu gehen. Auch wenn das nicht mein Job war.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Gruppenarbeit viel mehr Spaß machen würde, wenn man nicht vorher schon wüsste, dass wahrscheinlich irgendwas schief geht. Denn meistens geht irgendwas schief. Das muss doch nicht sein oder?

Fazit:

Es liegt nicht an der Gruppenarbeit selber, dass viele sie nicht mögen. Es liegt daran dass es niemand mehr richtig machen will. Wenn wir uns alle ein bisschen zusammenreißen und einfach mal das machen, was wir machen müssen kann es aber funktionieren.

Was stört euch an Gruppenarbeit in der Uni? Habe ich vielleicht was wichtiges vergessen? Dann schreib es in die Kommentare!

 

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