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Klausurrelevant?

Bald beginnt die endgültig, die Klausuren Phase. Den Beitrag dazu, könnt ihr euch hier  noch einmal anschauen.
Alle, die bis jetzt noch nicht mit dem Lernen für die Klausuren angefangen haben, wissen wahrscheinlich selbst, dass sie das schleunigst tun sollten. Hier euer Tritt in den Arsch: Ihr seid spät dran!
Mal ganz davon abgesehen, ich bin auch spät dran, aber das macht nichts…

Wenn ihr vielleicht gerade erst in eurer ersten Klausuren Phase steckt, dann wisst ihr wahrscheinlich nicht so ganz genau, was ihr eigentlich lernen sollt.
Woher soll man denn wissen, was für eine Klausur relevant ist?

Ich hab hier ein paar Tipps, wie ihr merkt, was relevant ist:

  • Der Dozent sagt es
  • Der Dozent winkt mit dem Zaunpfahl
  • Altklausuren

Der Dozent sagt es:

Eigentlich läuft es häufig so, dass die Dozenten explizit sagen, was sie in einer Klausur abfragen werden. Also natürlich verraten nur die wenigsten die genauen Fragen. Themen werden allerdings in den meisten Fällen eingegrenzt.

Anders herum sagen Dozenten manchmal auch, wenn etwas nicht relevant für eine Klausur ist. Manchmal sind Informationen eher als zusätzlicher Bonus gedacht, die aber nicht tatsächlich in der Klausur abgefragt werden. Es ist immer schön, wenn man bei einem Thema einfach mal den Stift fallen lassen und einfach nur zuhören kann.

Um den Dozenten hören zu sagen, was relevant ist oder nicht, muss man natürlich anwesend sein. Aber das versteht sich von selbst. Die meisten Dozenten besprechen in der letzten Sitzung vor der Klausur zudem nochmal alles, was noch unklar ist. Das ist eine super Gelegenheit, um letzte Fragen zu stellen. Auf diese Sitzung sollte man sich im Optimalfall vorbereiten, sonst kann man keine Fragen stellen.

Der Dozent winkt mit dem Zaunpfahl:

Manchmal scheinen Dozenten aber auch Spaß daran zu haben, sich nicht explizit auszudrücken. Sätze wie „Das ist klausurrelevant“ kommen dann nicht vor. Wenn sich ein Dozent also für besonders witzig hält, sollte man auf folgende Aussagen achten:
Das würde ich mir nochmal genau anschauen, wenn ich Sie wäre.
Das könnte man zum Beispiel in einer Multiple-Choice Aufgabe abfragen.
Wichtig ist auch, dass…
Das Kapitel x und y sollten Sie sich noch einmal genauer ansehen.
Ich glaube es ist verständlich, was ich meine. Wenn man erstmal weiß, dass der Dozent damit auf die Klausur anspielt, ist es nicht mehr so schwer zu verstehen.

Altklausuren:

Meistens ist es in den Fachschaften oder auf verschiedenen Internetplattformen möglich, an Altklausuren heran zu kommen.
Altklausuren sind keine so genannten Probeklausuren, die die Dozenten vielleicht zum Üben austeilen. Es sind richtige, echt Klausuren, die die Dozenten tatsächlich genau so gestellt haben. In manchen Veranstaltungen kann man die Klausuren der letzten 15 Jahre einsehen. Bei denen, die jedes Semester geschrieben werden, sind das dann 30 Klausuren.
Natürlich sollen diese Klausuren eigentlich nicht öffentlich sein, die Klausuren die man also sehen kann sind meistens abgeschrieben oder fotografiert. Das soll man eigentlich nicht machen. In meiner Fachschaft bekommt man aber pro eingereichter Klausur 5 Euro Cash.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass man sich all diese alten Klausuren anschauen kann. Manchmal bemerkt man dann, dass die Aufgabe 4 bei einem bestimmten Dozenten in einem bestimmten Seminar immer gleich ist. Oder das immer die gleichen Themen dran kommen. Meistens gibt es irgendwelche Muster.

Man kann daran schön sehen, was häufig abgefragt wurde, und was sich daher lohnt, zu lernen.

Fazit:

Man kann als Student vieles tun, um zu wissen, was mit welcher Wahrscheinlichkeit in einer Klausur abgefragt wird. Lernen muss man aber trotzdem noch! Es ist aber immer praktisch, wenn man dieses Lernen ein wenig eingrenzen kann, und vielleicht nicht den ganzen Stoff miteinbeziehen muss.

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