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Es nervt! Teure Reader kaufen

3,75 Euro für einen Reader für das neue Literaturseminar. 6,80 Euro für den zusammenkopierten Wälzer für Didaktik. Unglaubliche 9,90 Euro für das Seminar in dem ich sowieso nur die Studienleistung brauche?
Ich finde, dass es irgendwann reicht. Warum zum Henker soll ich immer diese teuren Reader kaufen? Dazu kommen schließlich auch noch andere Besorgungen wie Bücher oder ähnliches.

Und darum geht es heute im Einzelnen:

  • Was ist eigentlich ein Reader und wofür braucht man den eigentlich?
  • Reader im digitalen Zeitalter

Was ist eigentlich ein Reader und wofür braucht man den eigentlich?

Ein Reader besteht in den meisten Fällen au der kompletten Literatur, die man für ein Seminar braucht. Eigentlich ist das erst mal was Gutes. Man hat alle wichtigen oder weniger wichtigen Informationen zusammen und so ist alles schnell greifbar. Ob man die Literatur die einem in einem Seminar ans Herz gelegt wird auch unbedingt lesen muss, sei mal dahin gestellt.

Ich persönlich kann nur sagen, dass ich nur in der ersten Woche des ersten Semesters versucht habe, alle Texte für die Veranstaltungen zu lesen. Dann habe ich aufgegeben und seitdem keinen einzigen Text mehr gelesen. Bisher bin ich sehr erfolgreich und werde das Studium in Regelzeit abschließen, danke der Nachfrage.

Normalerweise kann man aber festhalten, dass ein Reader eine Variante ist, wie der Dozent die Literatur (ob man sie nun braucht oder nicht) zur Verfügung stellen kann. Viele nutzen das momentan nicht mehr, aber es kommt eben vor. Man bekommt dann meist zu Beginn des Semesters mitgeteilt, dass man doch bitte den Reader besorgen solle.

Nur finde ich die Preise manchmal nicht ganz angemessen. Es ist immerhin nur Papier und Tinte. Meistens sind die Reader nicht mal in Farbe geschweige denn gelocht. Ich habe mal ungelogen mehr als 10 Euro für einen Reader ausgegeben, den ich dann im Endeffekt auch nicht gebaucht habe. Meiner Meinung nach stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach nicht. Da kopiere ich mir die Seiten lieber selber und dann sind die wenigstens gerade.

Reader im digitalen Zeitalter

Ist es denn eigentlich noch zeitgemäß, Reader zu verkaufen? In einer Zeit in der jeder mit Laptop oder Tablet in der Vorlesung sitzt und digitale Daten eigentlich auch mit jedem Handy abgerufen werden können, ist Papier fast out.

Ich finde den ökologischen Aspekt auch interessant. Wie gut ist es, einen Reader auf Papier zu drucken, den man nicht zwangsläufig braucht, um die Leistung zu bestehen? Gar nicht gut, finde ich. Dann lese ich den lieber digital…

Zudem haben manche Reader Ausmaße, die kein Student freiwillig mit sich herum in die Uni schleppt. Der 10 Euro Reader, den ich eben schon erwähnt habe, war so schwer, dass er immer im unterem Fach meines Regals geblieben ist. Als ob ich mir wegen sowas den Rücken krumm trage…

Für den Dozenten ist es ja eigentlich kein großer Unterschied, ob er die Literatur einfach nur kopiert oder direkt einscannt, um sie dann digital zur Verfügung zu stellen. Was ist denn daran so schwer? Die Ausrede, dass der Dozent vielleicht mit der Technik nicht umgehen kann, zieht bei mir jedenfalls nicht. Ich bin auch nicht gut mit Technik aber das bekomme ich hin. Für den Fall das jemand absolut nicht klar kommt, gibt ja auch noch Hilfskräfte, die bestimmt gerne helfen.

Fazit:

Es gibt absolut keinen Grund mehr für Dozenten, die Literatur in Form eines Readers zur Verfügung zu stellen. Selbst die wenigen Studenten, die einen Text in Papierform bevorzugen, sind wahrscheinlich in der Lage, den Text selber auszudrucken. Für mich lieber digital!

 

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