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Es nervt! Das ekelige Damenklo

So, heute geht es mal wieder um etwas ganz Bestimmtes an der Uni, das unheimlich auf die Nerven geht. Manchmal geht es sogar um die körperliche Unversehrtheit. Man muss mal, wirklich dringend. Frau muss so dringend, dass man es fast nicht mehr rechtzeitig zum Klo schafft und schon fast ein Tröpfchen daneben geht. Und dann hat man plötzlich erkannt, dass man einen Fehler gemacht hat.

Man steht vor dem Damenklo (zumindest in meinem Fall) und bemerkt, dass es das ekelige ist. Das ekeligste von allen. Ich denke, das gibt es überall. Das eine unheimlich ekelige Damenklo.

Und darum geht es heute genau:

  • Die ekelige Damentoilette – eine Einführung
  • Warum ist es so ekelig?
  • Sieht das Herrenklo auch so aus?

Die ekeligste Damentoilette – eine Einführung

Es hat einen praktischen Standort. Direkt an einem der Haupteingänge der Uni und auch direkt unter dem größten Hörsaal der Hochschule verwenden viele Frauen dieses Klo jeden Tag. Die Uni hat ca. 20.000 Studenten und wenn man annimmt, dass die Hälfte davon weiblich ist, dann sind das ganz schön viele.

Schon wenn man nur in die grobe Richtung der Toilette geht, riecht man sie. Der süßlich stechende Uringeruch schlägt einem schon am Anfang des Flurs entgegen. Der Gestank ist tatsächlich so extrem, dass man sich damit wunderbar den Besuch der Mensa und die damit verbundenen Kosten sparen kann. Ich bin wirklich nicht empfindlich, aber es ist abartig.

Es ist außerdem eines der größten Klos der Uni. Dort gibt es 16 Kabinen aber das scheint trotzdem nicht genug. In den Pausen ist es wahrscheinlich auch wegen seiner günstigen Lage meistens völlig überfüllt. Die Schlange von harndrangbefallenen Frauen davor ist meist lang. Ich muss fast nicht erwähnen, dass die nächste Alternative nicht besonders weit weg ist…

Hat man dann ca. eine halbe Stunde lang angestanden, die Blase ist bis kurz vorm Zerreißen gespannt, kann man es endlich betreten. Man steht zuerst im Bereich der Waschbecken. Neben den 3 Waschbecken und 3 Gebläsen (ohrenbetäubend laut) gibt es außerdem Kernseifenspender aus dem zweiten Weltkrieg. Man dreht einfach unten an einem Rad und schon fallen Kernseiferaspeln heraus. Die Krümel liegen ÜBERALL… Es ist beinahe überflüssig zu erwähnen, dass der Gestank hier so extrem ist, dass man sich beinahe in einen der völlig überfüllten Papiermülleimer übergeben muss. Außerdem ist es eng.

Erreicht man endlich eine leere Kabine, man ist ja erst 15 Minuten zu spät für die nächste Veranstaltung, kommt das eigentliche Abendteuer. Warum man ursprünglich daran gedacht hatte, dass man sich vielleicht hinsetzen könnte, fragt man sich in diesem Moment. Die komplette Klobrille ist mit Pipi benetzt. Oft finden sich darin auch Haare, über deren Ursprung ich hier lieber schweige. Nicht besonders selten sind außerdem Bremsspuren und manchmal hat die vorherige Benutzerin die Spülung überhaupt nicht betätigt.

Man verrichtet sein Geschäft also schwebend. Die Frauen wissen, was ich meine. Dabei kann man meistens eine große Zahl von stümperhaftem Graffiti und halb abgerissene Aufkleber betrachten. Von philosophischen Sprüchen wie

„Wann hört die Zeit auf, unser Feind zu sein“

Mit der dazu passenden Antwort

„Wenn wir aufhören, so zu tun, als hätten wir keine!“

Bis hin zu unfreiwillig komischen Aufklebern wie diesem,

Sieht man alles.

Mich überkommt danach immer das Bedürfnis, die Kabine, deren Tür einem entgegen schwingt, sobald man sie von innen öffnet, so sauber wie möglich zu verlassen. Ich schnappe mir also Klopapier und wische einmal über die Klobrille. Sieht doch gleich ganz anders aus. Ich will schließlich auch nicht, dass meine Nachfolgerin denkt, dass ich das war…

Natürlich wäscht man sich danach die Hände. Das bedeutet aber meistens, dass man nicht unbedingt alle Kernseifenkrümel wieder los wird… Alles in allem bin ich immer wenn ich diesen furchtbaren Ort des Grauens, oder wie ich das Damenklo gerne nenne, den 8. Kreis der Hölle, wieder verlassen kann.

Warum ist es so ekelig?

Die Antwort ist einfach. Weil wir Frauen ekelhafte Schweine sind. Also man denkt ja von sich selbst, dass man nicht ekelig ist. Manchmal übersieht man auch, dass einem etwas danebengegangen ist, besonders wenn man schwebt. Ich kann mir jedenfalls nur schwer vorstellen, dass sich irgendeine Frau zu Hause auch so benimmt, wie auf dieser Toilette. Interessanterweise tun sie das auf den anderen Toiletten auch nicht. Nur auf dieser einen. Vielleicht denken sie, dass es dort ja eh schon egal ist.

Ich habe außerdem das Gefühl, dass dieses spezielle Damenklo öfter mal gereinigt werden könne. Wahrscheinlich müssen die Putzfrauen jedes Mal Streichhölzer ziehen, wenn sie bestimmen wollen, wer das Klo putzen muss. Ich würde das auch nicht gerne machen, aber das weiß man, bevor man den Job annimmt.

Sieht das Herrenklo auch so aus?

NEIN TUT ES NICHT!!! Und das ist ungerecht. Ich hätte immer gedacht, dass Männer dreckiger sind als Frauen. Die trauen sich ja auch, in der Uni auf dem Klo zu furzen. Mach das mal auf dem Damenklo.

Oft schon habe ich Geschichten von Studentinnen gehört, die ihre Freunde auf die Herrentoilette geschickt haben, um zu sehen ob sie frei ist. Damit sie es dann selber benutzen können. Kann ich absolut verstehen. Leider bin ich immer nur an der Uni, wenn viel los ist. Würde es aber definitiv genauso machen, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde.

Eine Frage bleibt hier aber leider offen. WARUM ZUM HENKER SIND DIE FRAUEN SOLCHE SCHWEINE??? Könnt ihr euch bitte mal zusammen reißen? Kann doch nicht wahr sein, dass es auf dem Klo aussieht wie auf einem Misthaufen. Ihr wollt doch bestimmt auch ein sauberes Klo und keins, wo ihr akrobatisch aus weiter Entfernung zielen müsst, weil alles andere krank macht. Ich jedenfalls, wäre sehr dankbar für eine saubere Toilette.

Fazit:

Viele von euch kennen bestimmt das, was ich hier beschreiben habe. Warum passen wir nicht einfach alle zusammen ein bisschen mehr auf, sodass die Toilette kein Keimverseuchter Ort aus der Vorhölle ist. Bitte Dankeschön!

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