Allgemein,  Für Anfänger,  Für Fortgeschrittene,  Kennt ihr das?,  Life Hacks

Es nervt! Bibliothek ohne Ebooks

Man sitzt an einer wissenschaftlichen Arbeit und will in der Bibliothek nach Quellen dafür suchen. Dafür schaut man schon zu Hause vom Computer aus, welche Texte es überhaupt gibt, damit man nicht unnötig den Weg zur Bin auf sich nimmt.
Und dann bemerkt man es.
Nicht alle Bücher aus der Bib stehen als Ebooks zur Verfügung.
„Ist doch nicht schlimm, dann fahre ich eben dahin.“ Denkt ihr jetzt vielleicht.
Langes suchen, endlose Wartelisten für beliebte Werke und viel mehr Stress könnten durch online verfügbare Texte vermieden werden.

Und darum geht es heute genau:

  • die Uni-Bib, eine Einführung
  • Warum sind Ebooks so praktisch?
  • Warum nervt es, dass es keine gibt?

Die Uni-Bib, eine Einführung:

Ich muss zugeben, dass diese Beschreibung von jemandem stammt, der so wenig Zeit wie möglich in der Uni Bibliothek verbringt. Um genau zu sein, war ich bis jetzt erst zwei mal da. Um meinen Bibliotheksausweise zu beantragen und dann noch einmal, weil ich wirklich etwas gesucht habe. Ansonsten versuche ich immer, Literatur zu verwenden, die online zur Verfügung gestellt ist. Außerdem verwende ich häufig Quellen aus dem Internet. Ich bin mittlerweile am Ende meines Bachelorstudium angekommen und habe bereits mehrere Hausarbeiten etc. Geschrieben und bin so immer gut zurecht gekommen. Viele andere Studenten würden aber vielleicht behaupten, dass es unabdingbar ist, eine Bib zu besuchen, wenn man eine Hausarbeit schreibt. Ich finde, man braucht die Bib nicht.

Aber um sie euch vorzustellen: Die Bib an meiner Uni besteht aus mehreren Teilbibliotheken, weil die Uni verschiedene Gebäude oder Campus über die ganze Stadt verteilt hat. In jedem Uni Gebäude befindet sich daher ein Teil der Bib, meistens an die Fachrichtung angepasst, die das Gebäude hauptsächlich benutzt.
In der Bib selber findet man natürlich hauptsächlich Bücher, aber ach Magazine mit Artikeln und alle möglichen anderen Textsorten. Man kann sich das so vorstellen wie eine Unmenge an Aktenschränken in denen die Werke nach Thema und nach Alphabet beordnet sind.

Vor der eigentlichen Bib gibt es meistens einen Bereich mit Schließfächern, in dem man seine Jacke und seinen Jucksack einschließen muss, bevor man die Bib betritt. Die darf man nämlich nicht mit hinein nehmen, da so Diebstahl verhindert werden soll. Getränke außer normalem Wasser sind ebenfalls verboten.
In den einzelnen Bibliotheken gibt es meistens Personal, dass einem weiter helfen kann, wenn man etwas einfach nicht findet, Computer und Arbeitsplätze. Es können in manchen Bibs sogar ganze Arbeitsräume gemietet werden, wo man sich dann mit einer Gruppe zum Lernen treffen kann. In der Bib ist es eher still, weil viele sie zum Lernen aufsuchen.

Warum sind Ebooks so praktisch?

Dazu sollte ich vielleicht zuerst einmal erklären, dass ich zwar in der Stadt wohne, in der sich meine Uni befindet, aber ich wohne nicht wirklich nah daran. Immer wenn ich zur Uni will, muss ich eine Busfahrt mit mehrmaligem Umsteigen in Kauf nehmen, die zwischen zwanzig und 45 Minuten dauert. In der gleichen Stadt… Naja, jedenfalls überlege ich es mir gewöhnlich zweimal, bevor ich mich auf den Weg mache. Normalerweise verbinde ich mehrere Dinge, wenn ich mich auf den Weg mache und fahre nicht für jede Kleinigkeit los.

Wie bereits erwähnt, fahre ich deswegen auch nicht in die Bib ohne vorher zu wissen, ob das was ich haben will oder brauche, auch wirklich dort ist. Sonst war der Weg ja um sonst und in der Zwischenzeit hätte ich eine genau so gut geeignete Quelle im Internet finden können.

Ebooks stellen daher eine gute Alternative dar. An meiner Uni sind manche, aber nur sehr wenige, Werke in der Bib als E-Resource verfügbar. Man loggt sich mit seinen Zugangsdaten auf der Seite der Uni-Bib ein und hat direkten Zugriff darauf. Für mich ist das eine super Sache, ich kann die Bücher auch zu Hause lesen. Immerhin würde ich Geld für das Ausleihen der gebundenen Ausgabe bezahlen. E-Resourcen sind außerdem nie vergriffen und man muss nicht darauf warten. Man bekommt die gewünschten Informationen direkt und auch noch von zu Hause aus. Ich kann meine Arbeit aber auch weiter schreiben, wenn ich bei meinen Eltern, und damit nicht in der Stadt der Uni bin. Wie gesagt, ich finde, dass ist eine tolle Sache. Vor allem, da ich lieber zu Hause, im Schlafanzug und mit einer Kanne Kaffee arbeite als in der Bib, wo ich mich immerhin halbwegs anständig anziehen muss.

Warum nervt es, dass es keine gibt?

1. Ich müsste theoretisch in die Bib fahren

Wenn ich ein Werk brauche, dass es nicht als elektronische Resource gibt, müsste ich theoretisch in die Bib fahren, um es für eine Arbeit zu verwenden. Es gibt aber eigentlich immer einen anderen Weg, dass was man sucht auch im Internet zu finden, jedenfalls wenn man sich ein bisschen Mühe gibt. Man wird auch besser mit der Zeit…

2. Elektronische Resource viel nachhaltiger

E-Resourcen sind nachhaltiger, da dafür kein Papier und keine Produktion verbunden sind. Außerdem können auf viel kleinerem Raum viel mehr elektronische Daten aufgehoben werden, als richtige Bücher. Zusätzlich könnte sich die Uni die Räumlichkeiten und das Personal der einzelnen Bibliotheken sparen.

3. Einschränkungen

Vielleicht auch aus Trotz habe ich begonnen, in meinen Hausarbeiten nur noch Quellen zu verwendenden, auf die ich online zugreifen kann. Natürlich schränkt das zumindest mit Bezug auf die Uni-Bib meine Auswahl massiv ein. Wenn es ein Werk nicht als elektronische Resource gibt, verwende ich sie nicht. In so einem Fall suche ich dann solange weiter, bis ich etwas anderes gefunden habe. Meistens klappt das recht gut.

Fazit:

Wahrscheinlich ist es einfach mein eigenes Problem. Ich bin zu faul, wegen jeder Kleinigkeit zur Uni oder in die Bibliothek zu fahren. Für Studenten, die pendeln und nicht in der Stadt der Uni wohnen, ist das Problem aber noch gravierender als beispielsweise für mich. Leute, die eine Fahrt von 50 km auf sich nehmen, um zur Uni zu kommen oder morgens 2 Stunden lang im Zug sitzen, überlegen es sich auch zweimal. Gerade für solche Studenten wäre es eine große Verbesserung, wenn mehr Werke als elektronische Resource zur Verfügung stehen würden.

Das es eine Zeit dauert, Werke zu digitalisieren oder das der Erwerb digitaler Werke nicht um sonst ist, ist mir auch klar. Aber wenn man nach und nach immer mehr ergänzt, sind irgendwann die meisten Texte digital verfügbar und vielen ist geholfen!

 

P.S. Du willst auf dem Laufenden bleiben und immer direkt erfahren, wenn es neue Inhalte auf Studiphie.de gibt? Dann abonniere noch schnell den Newsletter auf der rechten Seite oder folge @Studiphie auf Instagram!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.