Allgemein,  Für Anfänger,  Für Fortgeschrittene,  Kennt ihr das?

Studieren ohne Internet, Handy & Co.

Könnt ihr es euch vorstellen, ohne euer geliebtes Smartphone oder euren Laptop zu studieren? Ohne die Möglichkeit, mal eben etwas googeln zu können.
Vielleicht zu der Zeit, als eure Eltern studiert haben, oder eure Lehrer und Dozenten?

Und darum geht es heute im Einzelnen:

  • Was würde uns in einem Studium fehlen ohne die neuste Technik?
  • Welche Auswirkungen hätte das?

Was würde uns in einem Studium fehlen ohne die neuste Technik?

Computer für die breite Masse

Zur Zeit unserer Eltern mag es vielleicht die ersten Computer gegeben haben aber die waren noch nichts für die breite Masse. Sie waren noch zu teuer, um ihren Platz in jedem Haushalt einzunehmen. Handys gab es, sie waren aber groß und unhandlich. An Smartphones war noch lange nicht zu denken.

Aber wie sieht ein Studium ohne Computer und Laptops aus? Zunächst mal verfasst man seine Hausarbeiten wieder mit der Schreibmaschine. Das bedeutet jeden Buchstaben einzeln zu Tippen und Fehler sind absolut tabu. Verschreibt man sich doch, muss man die ganze Seite noch einmal neu abtippen. Eine Hausarbeit oder eine Abschlussarbeit zu schreiben, kann da schon einmal etwas länger dauern…

Internet

Hätten wir kein Internet (mehr), würde sich natürlich nicht nur das Leben an der Uni und damit das Studium ändern. Alle Bereiche unseres beinahe komplett digitalisierten Lebens wären betroffen. Diesen Blog würde es nicht geben. Nachschlagewerke und Suchmaschinen wir Google gäbe es nicht und man könnte nicht alles von der Wettervorhersage bis hin zu Literatur für wissenschaftliche Arbeiten einfach nachschlagen. Stunden in der Bibliothek wären die Folge. Das Internet ist aber nicht nur wie ein großes Wörterbuch in dem man blättert, man kann auch selber seinen Abdruck darin hinterlassen. Durch Social Media Seiten können wir uns selbst darstellen, man kann damit viele Menschen schnell erreichen. Früher ging das hauptsächlich über das Fernsehen, das Radio und die Zeitung.
Mit dem Internet kommen viele Features, die wir heute täglich Nutzen, ohne wirklich darüber nachzudenken. Hier ein paar Beispiele:

Online Banking

Wann war das letzte mal, dass du zu einer Bank gefahren bist, um einen Überweisungsschein einzuwerfen? Also das Stück Papier, auf dem du die Daten mit einem Stift eigetragen hast. Selbst für unsere Smartphones gibt es Apps, die es uns erlauben, unsere Finanzen einzusehen und Geld zu überweisen.
Heute loggen wir uns in unserem persönlichen Bereich auf der Webseite unserer Bank ein, klicken auf „Überweisen“ und fertig. Früher musste man das Haus verlassen, wenn man seine Miete bezahlen wollte, oder die Stromrechnung. Bezogen auf die Uni müsste man mindestens zwei mal im Jahr zur Bank, nämlich um den Semesterbeitrag zu überweisen.

Internetfähige mobile Endgeräte

Smartphone, Tablet und Laptop sind unsere täglichen Begleiter, auch in der Universität. Wie schon beschrieben, machen wir damit Mitschriften, sammeln Daten und schreiben unsere Arbeiten.

Email, SMS, MMS, WhatsApp

Dies sind die Wege der Kommunikation die wir heute im Alltag aber auch an der Uni hauptsächlich benutzen. Hast du eine Frage zu deiner Hausarbeit oder dem Inhalt des Seminars? Dann schreibst du dem Dozent eine Email mit deinem PC oder Smartphone. Willst du dich mit deinen Kommilitonen zum Lernen in der Bib treffen? Dann macht ihr wahrscheinlich einen Termin über WhatsApp aus.

Digitalkameras

Ein schnelles Foto von der Präsentation des Dozenten, damit man die nicht schnell abschreiben muss? Heute haben all unsere Smartphones eine eingebaute Kamera. 1999 wurde in Japan das erste Handy mit eingebauter Kamera vorgestellt und dieses Gadget ist heute nicht mehr wegzudenken. Wenn es wirklich schnell gehen soll, neigen wir dazu, ein schnelles Foto zu machen, vom Speiseplan der Mensa oder dem Infozettel am schwarzen Brett.

Welche Auswirkungen hätte das?

Fehlten uns all diese Möglichkeiten, stünden wir zuerst einmal vor einer großen Umstellung. Wir müssen wahrscheinlich erst wieder lernen, ohne die Geräte zu leben, die wir so oft benutzen.

Alleine an ein Leben ohne Navigationssystem will ich persönlich gar nicht denken. I Kartenlesen war ich noch nie besonders gut und auch mit Navi im Auto verfahre ich mich erstaunlich oft.

1.Langsameres Leben

Ich denke, die erste Auswirkung auf unser Leben und auch auf das Leben and der Uni wäre, dass alles ein bisschen langsamer laufen würde. Alleine wenn ich an den Gang zur Bank denke, wenn wir den Semesterbeitrag überweisen, wird mir klar wie schnell wir heute leben. So vieles, was früher gerne mal eine Stunde gedauert hat, ist innerhalb von Sekunden digital erledigt. Diese Zeit, die wir ohne unsere Technologien wie unser Smartpone benötigen würde, müssten wir einkalkulieren.

2. Face to Face

Ich habe schon das Beispiel erwähnt, dass wir heute dem Dozenten eine Email schreiben, wenn wir eine Frage haben. Natürlich bieten die Dozenten an der Uni immer noch eine Sprechstunde an, aber dort geht man nur wegen wichtigen Dingen hin, die nicht innerhalb von einer Email beantwortet werden können.
Ohne die Möglichkeit der digitalen Kommunikation bliebe uns keine Wahl. Wahrscheinlich würden wir unsere Frage aber zuerst gründlich prüfen und versuchen, das Problem alleine zu lösen. Man will den Dozent ja nicht unnötig stören.
Kommunikation im Allgemeinen, aber auch speziell an der Uni, würde also Face to Face anstelle von digital zum Beispiel via Smartphone stattfinden und wir hätten Zeit, das, was wir tun länger zu überdenken. Eine Email zu schreiben geht schnell und schnell ist sie auch verschickt. Einen Sprechstundentermin bucht man aber nur, wenn man vorher darüber nachgedacht hat.

Fazit:

Ein Leben ohne die technischen Innovationen der letzten Jahre, die wir in unserem täglichen Leben ständig benutzen, wäre zuerst einmal schwierig. Es würde eine Weile dauern, bis wir uns daran gewöhnt hätten. Wir können wirklich dankbar darüber sein, dass uns so viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die schon unsere Eltern nicht hatten.

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