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No-Gos für Ersties

Ist dir auch schon mal ein richtiges No Go bei einem jüngeren Studenten aufgefallen? Natürlich haben viele ältere Studenten Verständnis dafür, dass sich die Studenten, die sich gerade erst in ihrem ersten Semester befinden, noch nicht so gut auskennen. Es gibt aber eine Linie, die Ersties einfach nicht überschreiten sollten. Hier erkläre ich heute, was ihr als Ersties unbedingt vermeiden solltet und erkläre die entsprechenden No Gos!

Und darum geht es heute konkret:

  1. Unvorbereitet sein
  2. Zu spät kommen
  3. Früher gehen
  4. Nicht klopfen
  5. Quatschen
  6. Plätze freihalten
  7. Alles glauben, was andere Studenten sagen
  1. Unvorbereitet sein

Wenn du dein Studium gerade erst beginnst und in deinen  ersten Veranstaltungen sitzt, solltest du dich darüber informiert haben. Es ist ein absolutes No Go, das nicht zu tun. Zum einen über die Veranstaltungen selber, zum anderen aber auch über das Studium allgemein. Natürlich findet man nicht zu allem etwas im Internet aber wenn man sich ein bisschen anstrengt, kann man sich ganz gut vorbereiten.

Ich finde, dass dabei mit am wichtigsten ist, zu wissen, dass an der Uni alles ein bisschen anders abläuft, als an der Schule. Oft habe ich schon erwähnt, dass einen hier an der Uni niemand mehr an die Hand nimmt oder daran erinnert, was man tun muss. Was du haben willst, musst du selber planen, abwickeln und erreichen.

Das man im Optimalfall mehr über eine Veranstaltung weiß als nur ihren Namen, wenn man zur ersten Sitzung geht, sollte ich hier eigentlich nicht erwähnen müssen. Es macht Sinn, sich schon einmal anzuschauen, worum es genau gehen wird. Meistens gibt es auch schon eine Literaturliste, deren Inhalt zumindest schon mal angeschafft und ein erstes Mal durchgeblättert werden sollte.

  1. Zu spät kommen

Zu spät kommen ist, wie ich finde, eins der allergrößten No-Gos, die es überhaupt gibt. Nicht nur im Studium. Meine Oma sagt immer: „Wer zu spät kommt, stielt anderen die Zeit.“ Recht hat sie. Denn wenn man beispielsweise verabredet ist, wartet der andere wenn man nicht pünktlich ist. Und ich glaube niemand mag es, zu warten.

Im Seminar wartet allerdings niemand und erst recht nicht der Dozent mit dem Beginn der Veranstaltung. Kommt man zu spät, hat das Seminar bereits begonnen und jeder bekommt mit, dass man zu spät ist. Das ist nicht nur peinlich, es stört auch. Stell daher bitte vorher sicher, dass du genau weißt, wann du wo sein musst. Mach dich am besten auch schon mal mit dem Gebäude vertraut denn sich zu verlaufen ist keine gute Ausrede.

Es ist außerdem sehr wichtig, zur ersten Sitzung eines Seminars pünktlich zu kommen, da dort die Platzvergabe stattfindet. Der Dozent überprüft, ob alle Studenten, die sich für die Veranstaltung angemeldet haben, anwesend sind. Alle die fehlen, verlieren ihren Platz und Leute von der Warteliste können diese Plätze auffüllen. Kommst du zu spät, kann es sein, dass dein Platz bereits an jemand anderes vergeben ist.

Falls du doch einmal zu spät kommst, es kann ja mal passieren, dann geh einfach in den Raum und setz dich leise auf einen freien Platz. Es interessiert niemanden, warum du zu spät gekommen bist und du solltest daher auch nicht zum Dozenten gehen und dich deshalb entschuldigen. Interessiert ihn wahrscheinlich eh nicht.

  1. Früher gehen

Musst du einmal früher gehen, ist das meistens gar kein Problem. In so einem Fall spricht man am besten vor Beginn der Sitzung kurz mit dem Dozenten und dann geht das meist in Ordnung. Früher gehen sollte aber nicht zur Gewohnheit werden, weil beispielsweise ein Bus fährt oder so. Das ist ein No Go.

Genau wie zu spät kommen, lenkt es die anderen vom Geschehen der Veranstaltung ab und stört. Außerdem finde ich persönlich es sehr unhöflich, dem Dozenten gegenüber. Der gibt sich ja in den meisten Fällen Mühe mit der Veranstaltung und früher gehen signalisiert nicht gerade großartige Wertschätzung.

  1. Nicht klopfen

Am Ende einer Sitzung klopft man mit der Faust auf den Tisch.

Das macht man um dem Dozenten Respekt zu erweisen, denn nicht jeder kann eine gute Vorlesung halten. Macht man das nicht, sagt man dem Dozenten quasi, dass man die Veranstaltung nicht gut fand. Ihr wollt ja auch nicht, dass man euch keinen Respekt erweist, für eure Arbeit, also macht es einfach.

  1. Quatschen

In früheren Beiträgen habe ich dieses Thema ja öfter schon mal erwähnt und ich tue es jetzt wieder weil es ein No Go ist. Quatschen in einer Veranstaltung ist einfach das Allerletzte. Wenn man kein Interesse an der Sitzung hat, dann soll man gar nicht erst hingehen oder wenn man schon anwesend ist, wenigstens nicht die andern stören. Denn Quatschen stört unheimlich. Wenn du dich mit deiner Freundin über die Party am letzten Wochenende oder den heißen Dozenten unterhalten willst, dann mach das in der Mensa, der Cafeteria, auf dem Klo oder sonst wo. NICHT in der Veranstaltung!!!

Außerdem ist auch das allen Anwesenden, einschließlich des Dozenten gegenüber unhöflich.

  1. Plätze freihalten

Wir sind hier nicht mehr in der Grundschule und ganz sicher auch nicht mehr im Kindergarten. Wenn man zusammen im Hörsaal ankommt kann man sich ja nebeneinander setzen aber wenn sich das mal nicht ergibt, muss man auch damit leben können, ohne die Freundin oder eben neben Fremden im Seminar zu sitzen. Wenn jemand wie ich dann wegen freigehaltenen Plätzen über Tische und Stühle klettern muss, um an einem freien Platz zu kommen, könnt ihr euch sicher sein, von mir einen Spruch gedrückt zu bekommen. Es ist ein abolsutes No Go und alle anderen müssen sich über euch ärgern.

  1. Alles glauben, was andere Studenten sagen

Viele geben euch sicher sinnvolle und nützliche Tipps und das ist auch gut so. Andere wollen euch aber einfach nur ärgern oder einen Streich spielen. Ich weiß, ich habe schon davon erzählt, aber an meiner Uni machen sich die höheren Semester oft einen Spaß daraus, die unerfahrenen Ersties in den bekanntesten Puff der Stadt zu schicken. Dabei verwenden sie meistens Locksprüche wie „Dort ist der Beginn der Kneipentour“ oder so.

Häufig sind Aussagen von anderen aber auch nicht absichtlich falsch. Manche wissen es einfach nicht besser und geben daher falsche Informationen weiter. In wieder anderen Fällen spricht vielleicht jemand von seinen Erfahrungen mit einer bestimmten Klausur, ein anderer macht mit derselben Klausur aber ganz andere Erfahrungen.

Im Studium ist alles ziemlich individuell und nichts kann wirklich pauschalisiert werden. Es ist daher wichtig, sich selbst ein Bild von den Dingen zu machen, bevor man alles glaubt, was einem erzählt wird. Wenn du alles glaubst ist das ein No Go weil du dann wahrscheinlich keine richtig eigenen Erfahrungen machen.

Fazit:

Wenn man in seinem ersten Semester und damit ganz neu an der Uni ist, kann man sich natürlich noch nicht super auskennen und über alles Bescheid wissen. Das verlangt auch keiner. Sich in seinen ersten Woche nicht allzu dämlich anzustellen kann nicht nur einem selber weiter helfen sondern auch den anderen Studenten ein wenig Ärger vermeiden.

Gebt nicht auf und lasst euch nicht unterkriegen! Wir waren schließlich alle mal Ersties!

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