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Heute nicht in die Mensa – Teil 1

So, heute beginnt eine neue Mini-Serie, hier auf Studiphie. Dabei wird es um das Kochen von einfache Gerichte gehen, die Studenten schnell, einfach und vor allem für wenig Geld selber zubereiten können.
Oft sind die Angebote der Mensa verlockend, die Mensa an meiner Uni ist sogar so gut, dass sie regelmäßig Preise für das Essen gewinnt und zu den besten Mensen an deutschen Unis gehört. Und trotzdem war ich in meiner ganzen Zeit an der Uni erst einmal in der Mensa. Leider war an dem Tag plötzlich das Gericht, das ich haben wollte, ausverkauft und ich musste mit einem anderen Gericht vorlieb nehmen, das mir persönlich nicht geschmeckt hat.

So koche ich seit Beginn meines Studiums für mich und meinen Freund, mal mehr und mal weniger motiviert. Dabei habe ich einige Rezepte entdeckt und sogar weiterentwickelt, von denen ich glaube, dass ihr sie auch mögen würdet.

In dieser Serie stelle ich sie euch also vor. Das erste Gericht, das ich euch heute vorstellen will, gehört zu meinen absoluten Favoriten. Ich muss schon darauf achten, es nicht zu oft zu kochen, weil es einfach so lecker ist, dass ich es jeden Tag essen könnte.

 

Mein Nudelauflauf

Dazu brauchst du:

– Einen Backofen
– Eine große Auflaufform
– Backpapier zum drunter legen
– Eine Pfanne
– Einen großen Topf
– Messer, Pfannenwender etc.

 

Zutaten:

– 500g Spirelli Nudeln
– 200g geriebener Käse, welcher, ist dir überlassen
– 100g Salami (hier kann man jede andere Wurst nehmen)
– 100g Fleischwurst (ich nehme immer die Wurst, wo das Mindesthaltbarkeitsdatum als nächstes abläuft)
– Einen Brühwürfel
– Pfeffer, Salz und paprika-Gewürz
– Eine kleine Dose III. Wahl Champignons (meist um die 300g)
– Öl
– Ein Päckchen Sahnekäse
– Scheiblettenkäse

 

So kann man den Nudelauflauf kochen:

1. Nudelkochen für Faule: ich schmeiße einfach die 500g Nudeln in den Topf und erhitze 1,7 L Wasser im Wasserkocher. Wenn das Wasser kocht, schütte ich es zu den Nudeln. Dann stelle ich auch den Herd an, sodass das Nudelwasser weiter erhitzt wird. Sobald das Nudelwasser wieder richtig kocht, drehe ich die Herdplatte auf die vorletzte Stufe herunter. (Wenn eure Mutter das sieht, wird sie die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber es funktioniert…)

2. Schneide die Salami und die Fleischwurst (oder die andere Wurst, die du verwendest) in kleine Würfel. Öffne die Dose mit den Champignons und lasse sie abtropfen. Erhitze etwas Öl in der Pfanne und brate die Wurst in der Pfanne an, bis sie goldgelb ist.

3. Wenn die Wurst goldgelb ist, kannst du die Pilze in die Pfanne geben und auch anbraten. Sobald die Pilze in der Pfanne sind, erhitze ich 300mL Wasser im Wasserkocher und stelle einen Messbecher, den Brühwürfel (ausgepackt im Messbecher) und einen Esslöffel bereit. Kocht das Wasser, schütte ich es in den Messbecher auf den Brühwürfel und löse den Brühwürfel vollständig durch umrühren auf.

4. Die Brühe schütte ich dann zu der Wurst und den Pilzen in die Pfanne und gebe dann das Päckchen Sahnekäse hinzu. Wenn dieser sich auflöst, ergibt das eine schöne Soße.

5. Die Herdplatte für die Nudeln kann jetzt ausgeschaltet werden.

6. Zu der Soße in der Pfanne gebe ich jetzt noch Gewürze. In meinem Fall Salz, Pfeffer und Paprika, du kannst aber alles nehmen, was dir schmeckt. Die Soße lasse ich jetzt ein wenig kochen, bis sie ein wenig dickflüssiger geworden ist.

7. Jetzt werden die Nudeln abgeschüttet und sie sollten gut abtropfen. Ist das erledigt, werden sie mit in die Pfanne zur Soße gegeben. Das ganze sollte gut umgerührt und miteinander vermengt werden.

8. Ich fülle jetzt die Hälfte der Auflaufmasse in die Auflaufform. Dann lege ich eine Schicht aus Scheiblettenkäse über die Nudelmasse, obendrauf kommt die restliche Auflaufmasse. Zum Schluss bestreue ich das Ganze mit 200g geriebenen Käse.

9. Bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen (ohne Vorheizen).

Leider habe ich gerade kein Foto davon, wie das fertige Ergebnis aussehen könnte. Sobald ich den Nudelauflauf das nächste Mal zubereite, mache ich ein Foto und füge es hier hinzu.

 

Fazit:

Ja ich weiß, der Nudelauflauf ist nicht das gesündeste, was man kochen kann, aber der Nudelauflauf gehört ganz bestimmt zu den leckersten Gerichten, die ich je gekocht habe. Der große Vorteil: Du kannst den Nudelauflauf super in der Mikrowelle wieder aufwärmen, der schmeckt dann trotzdem noch super. Im Kühlschrank kannst du ihn zusätzlich für 3 Tage aufheben. So kannst du eine große Portion (dieses Rezept reicht bei mir und meinem Freund ca. 2 Tage) kochen und dann ein paar Tage davon essen.

 

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