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Hobbys für Studenten

Es besteht ja das Vorurteil, dass Studenten viel Freizeit haben. Zeit, in der sie also nicht in die Uni müssen und in der sie eigentlich machen können, was sie wollen. Was macht man normalerweise, um sich in seiner Freizeit zu beschäftigen? Genau, man geht einem Hobby nach. Der Fantasie sind dabei so gut wie keine Grenzen gesetzt, das Studentendasein setzt allerdings dann die Grenzen.

Und darum geht es heute konkret:

  • Warum haben Menschen Hobbys?
  • Kriterien für Hobbys von Studenten
  • Die 4 besten Hobbys für Studenten

 

Warum haben Menschen Hobbys?

Allgemein kann man wohl sagen, dass Menschen ihre Zeit gerne mit Beschäftigungen verbringen, die ihnen Freude bereiten. Klar, niemand macht in seiner Freizeit gern etwas, dass ihm keinen Spaß macht. Das müssen viele von uns bereits bei der Arbeit machen, oder durch andere sonstige Verpflichtungen.

In ihrer Freizeit suchen viele Menschen aber auch gerade deshalb einen Ausgleich zu ihrem Arbeitsleben oder einfach ihrem Alltag. Man kann die Zeit, die man sich einem Hobby widmet super zur Entspannung nutzen, und um einfach mal Zeit für sich zu haben. Man macht etwas, dass man mag und das einem gut tut.

Motivation spielt dabei aber eine wichtige Rolle. Es ist, wie mit allem anderen was wir tun auch, wichtig, dass es einen Grund gibt, aus dem wir etwas tun. Man braucht einen Antrieb oder ein Ziel, dass man erreichen will. Einer sinnlosen Tätigkeit geht keiner nach, ohne dass er daraus einen Nutzen zieht. Dabei kann die Unterscheidung zwischen Hobby und einer „sinnlos erscheinenden Tätigkeit“ schwierig. Was der eine für sinnlos hält, empfindet der andere als erfüllend.

 

Kriterien für Hobbys von Studenten

Wenn man an das Leben von Studenten denkt, denkt man meistens direkt daran, dass ein Student nicht besonders viel Geld hat. Oft reicht es gerade so aus. Es ist deshalb wichtig, dass das Nachgehen eines Hobbys nicht noch zusätzlich eine finanzielle Belastung darstellt, denn eine solche kann von einem Studenten oft nicht gestemmt werden. Teure Hobbys wie Modellbau oder das Sammeln von Kunstgegenständen fällt da natürlich sofort raus.

Unabhängig vom Budget eines Studenten sollte aber auch die Zeit, die für das Hobby aufgewendet werden muss beziehungsweise eher kann betrachtet werden. Jedes Semester kommt sie nämlich wieder, die Prüfungsphase. Man muss lernen und hat kaum Zeit für anderes. Außer man nimmt sie sich, auf Kosten der Klausurergebnisse. Ein Hobby für Studenten sollte also nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen und das Betreiben dieses sollte auch unterbrochen werden können.

Wenn  man beispielsweise als Ausgleich zum Studium in ein Fitnessstudio geht bezahlt man einen Beitrag. Meistens ist das nicht so teuer und oft gibt es auch Rabatte für Studenten. Wenn man dann in der Klausuren Phase nicht so häufig trainieren geht, bezahlt man den Beitrag trotzdem. So verdienen die Studios ihr Geld. Durch Leute, die angemeldet sind und den Beitrag bezahlen, aber nicht hingehen. Das muss man dann auch mit sich vereinbaren können.

Dann kommt noch die räumliche Situation dazu. Viele Studenten ziehen für ihr Studium in eine andere Stadt, sind also nicht die ganze Zeit zu Hause. Wo aber will man dann sein Hobby betreiben? In Heimat bei den Eltern am Wochenende oder unter der Woche neben den Veranstaltungen in der Uni?

Man kann natürlich auch am Wochenende darauf verzichten, zu den Eltern zu fahren um dem Hobby nachzugehen. Viele Studenten fahren allerdings in regelmäßigen Abständen in die Heimat, sodass das schwierig wird.

Optimal wäre also ein Hobby, dass nicht, wie zum Beispiel ein Badmintonverein, örtliche gebunden ist. Etwas, dass man überall machen kann.

Es ist also gar nicht so leicht, das richtige Hobby zu finden, wenn man Student ist. Weil man diese Liste mit Gründen für und gegen bestimmte Hobbys aber wahrscheinlich ewig weiter führen könnte, mache ich lieber ein paar Vorschläge, was man machen kann.

 

Die 5 besten Hobbys für Studenten

  1. Ein Bullet Journal führen

Viele, und dazu gehört auch mein Freund, dass das Zeitverschwendung ist.

Für diejenigen, die das Prinzip nicht kennen: Lebt ihr unter einem Stein? Das Internet ist in den letzten Jahren voll von Bullet Journals. Das sind Terminplaner, die keine vorgedruckten Layouts enthalten, jedes leere Notizbuch kann zu einem Bullet Journal werden. Man teilt sich die Seiten nach einem einfachen Prinzip auf und kann so seine Vorhaben und Termine übersichtlich und sehr individuell planen. Dabei kann man seiner Kreativität seinen Lauf lassen. Für mich persönlich ist es sehr entspannend, an meinem BuJo zu arbeiten. Der große Vorteil: ein Notizbuch ist günstig und man kann sofort damit anfangen. Alles was man braucht sind Stifte, Lineal und das Notizbuch. Der Nachteil: zumindest ist es bei mir schnell etwas ausgeartet, was verschiedene Stufte und Washi Tape angeht….

  1. Häkeln

Ja, es klingt wie bei Oma auf dem Land, die immer noch jedem zu Weihnachten ein Paar Socken strickt. So ist es aber nicht. Es gibt besonders im Internet viele Anleitungen für Anfänger und man kann tolle Dinge machen. Ich habe mir im Moment zum Projekt gemacht, meine eigenen Crop tops für den Sommer zu häkeln. Auch hier kann man mit Farben und Mustern sehr kreativ sein. Wenn man es will, kann man außerdem fast überall Häkeln. Im Zug auf der Heimreise, im Wartezimmer beim Arzt…  Beim Häkeln gilt auch: eine Häkelnadel und Garn sind nicht teuer und man kann schnell anfangen. Man kann aber auch schnell für Wolle viel Geld ausgeben, wenn man das will.

 

  1. Am Uni-Sportprogramm teilnehmen

So könnt ihr super zwei Dinge miteinander verbinden. In der Uni verbringt ihr wahrscheinlich eh viel Zeit, da könnt ihr dort auch direkt zum Sport gehen. Die meisten Unis bieten eine relativ große Auswahl verschiedener Sportarten an, an denen man teilnehmen kann. Dabei kosten diese Kurse nur wenig Geld und man kann nach dem Seminar mal eben hingehen. Ob man nun mit einer Gruppe zusammen an einem Kurs teilnimmt oder erst einmal alleine hingeht und erst dort Leute kennen lernt, man ist nicht alleine und lernt Menschen kennen.

Nachteil: Man ist noch länger in der Uni und man kann unter der Woche deshalb unter Umständen nicht nach Hause fahren.

 

  1. Einen Blog betreiben

Vielleicht studiert ihr so wie ich, etwas, dass euch interessiert und das euch Spaß macht. So sehr, dass ihr damit in der Freizeit am liebsten weiter machen würdet. Bei mir ist das Schreiben. Ich habe immer schon gerne Geschichten geschrieben oder Texte für eine ausgedachte Zeitung und so weiter. Hausarbeiten für die Uni schreibe ich in der Regel auch gerne. Deshalb habe ich mit diesem Blog angefangen. Ich kann etwas tun, das mir Spaß macht und es hilft vielleicht anderen Leuten. Auch wenn es nur (hoffentlich) interessant ist, die Beiträge zu lesen.

Einen Blog kann man von überall betreiben. Die Texte kann man im Voraus planen und muss sie deshalb an keinen festen Ort schreiben. Ein  Laptop reicht dafür schon aus. Das einzig schwierige an der Sache ist, eine Webseite zu erstellen und für die Domain zu bezahlen. Aber auch das wird dank dem Internet gut erklärt und selbst ich habe es geschafft.

Es ist von Vorteil, dass man bei einem Blog ganz alleine bestimmt, wohin man damit will. Wenn man eine Woche keinen Beitrag verfasst, dann ist das eben so.

Günstig ist es übrigens auch. Es kostet mich genau 23 Euro im Jahr, diese Webseite zu betreiben. Ich finde, das ist keine große Belastung.

 

Fazit:

Als Student ein Hobby zu finden, ist nicht leicht. Es gibt so viele Kriterien, die es zu beachten gilt. Wenn man allerdings etwas gefunden hat, dass einem Spaß macht, hat man eine super Ausgleich zum Studium und zum Alltag, den brauchen wir schließlich alle.

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